Tuba Spieltechnik

tuba-spieler

Grundhaltung:

Der sitzende Tubist stützt die Tuba zwischen den Beinen auf dem Stuhl, oder auf den Beinen direkt ab, damit die Tuba Spieltechnik zum gewünschten Ergebnis führt.
Bei angelsächsischen Instrumenten (siehe unten) sind die Perinetventile über der Röhre installiert, der Schallbecher neigt sich nach rechts. Instrumente in deutscher Bauweise sind mit Drehventilen ausgestattet, welche an der Vorderseite montiert sind. Die Stürze zeigt nach links.

Tonerzeugung:

Der Ton wird durch Lippenschwingungen erzeugt.

tuba-in-gebrauch

Der Musiker sollte aufrecht sitzen, um tief atmen zu können (Bauch- Zwerchfellatmung). Die Wangen sollten nicht gebläht werden, da sonst kein gleichmäßiger Atemdruck erzeugt werden kann. Der Ansatz ist im Vergleich zum Flügelhorn/Trompete eher locker, mit “schlaffen Lippen” und weit geöffneter Mundöffnung für die tiefe Lage und gespannteren Lippen für die höheren Lagen.

Veränderung der Tonhöhe:

Der Tubist kann ohne geschaltete Ventile bestimmte Naturtöne durch Lippenschwingungen erzeugen. Die Anzahl der Naturtöne ist begrenzt. Um eine abschließende Tonleiter spielen zu können, werden die Ventile benötigt. Durch drücken eines Ventils wird die vorhandene Röhre verlängert und senkt so den gespielten Naturton ab.

Die vorhandenen Ventile verändern die Naturtöne folgendermaßen:

1. Ventil:   einen Ganzton

2. Ventil:   einen Halbton

3. Ventil:   einen ganzen und 1/2 Ton

4. Ventil:   zwei ganze und 1/2 Ton

Bei Instrumenten mit mehr als vier Ventilen ist die Tuba Spieltechnik gleich und in der Regel wiederholen sich diese Ventilfolgen.

Über die Geschichte der Tuba ist hier mehr zu erfahren.