Die B-Tuba

Die B-Tuba ist mit einer Rohrlänge von ca. 5, 80m das tiefste und klangprächtigste Instrument aus der Reihe der Blechblasinstrumente. Die Stimme ist üblicherweise klingend und im Blasorchester in der Regel in Oktaven notiert. Hierbei wird die untere Oktave von ihr übernommen. Ausnahmen hiervon bilden z. B. die sogenannten „Schweizer Stimmen“. Sie ist im Blasorchester das tragende Instrument.

Bauformen der B-Tuba

Dieses Musikinstrument ist in verschiedenen Bauformen vorhanden. So gibt es dieses Instrument einmal in der deutschen Bauart. Hierbei ist das Schallstück gerade und beim Spielen leicht nach links gerichtet. Hier sind üblicherweise Drehventilen installiert. Daneben gibt es eine angelsächsische Variante mit Perinetventilen. Bei dieser Bauweise ist das Schallstück ebenfalls gerade und beim Spielen allerdings leicht nach rechts geneigt. Sie wird auch als Kontrabasstuba bezeichnet.

Größenangaben der Kontrabasstuba

Größenangaben erfolgen häufig in der Angabe von Brüchen, wie 1/2, 3/4, 4/4, oder 5/4.
Diese Größenangaben beziehen sich auf Instrumente der jeweiligen Hersteller. Musikinstrumente verschiedener Marken lassen sich damit nicht vergleichen. Eine 3/4 Tuba des einen Herstellers kann durchaus größer sein, als eine 4/4 Tuba eines anderen Produzenten. Für einen Vergleich ähnlicher Instrumente sind Angaben wie die Bohrung , die Höhe der Tuba und der Schallstückdurchmesser eher zu gebrauchen.

Sololiteratur für Tuba

Die im Allgemeinen für Tuba vorhandene Solo-Literatur ist fast immer auf der B-Tuba, wegen ihrer Größe und des Tonumfanges, kaum spielbar. Die B-Tuba ist ein typisches Bassinstrument, das die Grundlage für jedes Blasorchester bildet. Sie ist als solches variabel genau mit den Aufgaben eines Bassinstrumentes, vergleichbar mit einem Kontrabass, auch in verschiedenen kleineren Ensembles einsetzbar.